Netzwerk- und Verbundprojekte

 

Kompetenznetzwerk “Food Profiling - solutions for food authentication”

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Kompetenznetzwerks „Food Profiling“ entwickeln 10 Projektpartner aus Forschung und Industrie gemeinsam mit dem Leibniz-LSB@TUM neue analytische Strategien, um die geografische und botanische Herkunft sowie die chemische Identität pflanzlicher Rohstoffe zweifelsfrei nachweisen zu können. Hierbei kommen sowohl hochmoderne zellbiologische und instrumentell-analytische Methoden (Genomics, Proteomics, Metabolomics) als auch hochaufgelöste Element- und Isotopenprofilanalysen (Isotopolomics) zum Einsatz. Die neu gewonnenen Erkenntnisse werden es ermöglichen, Rohstoffe sowie daraus hergestellte Lebensmittel zweifelsfrei zu authentifizieren.

Link: https://www.food-profiling.org/

 

Leibniz-Forschungsprojekt “Wheatscan”

Forschungsziel des Wheatscan-Konsortiums, dem neben dem Leibniz-LSB@TUM noch 4 weitere renommierte Forschungsinstitute angehören, ist es, einen entscheidenden Beitrag zu leisten, um den Pathomechanismus der Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität (NCWS) aufzuklären. Insbesondere sollen die für diese Lebensmittelunverträglichkeit verantwortlichen Weizenproteine identifiziert, funktional charakterisiert und, darauf aufbauend, bessere diagnostische Techniken entwickelt werden. Hierzu untersucht das Konsortium 60 deutsche Weizensorten, die zwischen 1891 und 2010 den Anbau in Deutschland dominierten. Der Fokus liegt dabei auf den Zusammenhängen zwischen dem immunstimulatorischen Potential der Weizensorten sowie der genetischen Variabilität (Genom), der Genexpression (Transkriptom) und der Proteinzusammensetzung (Proteom) der Sorten. Der multidisziplinäre Ansatz soll eine wissenschaftliche Basis schaffen, um neue Weizensorten zu entwickeln, welche ein möglichst geringes krankheitsförderndes Potential bei guten Nährstoffgehalten und Produkteigenschaften besitzen, sowie eine ausreichende Rentabilität gewährleisten.

Link: Leibniz-Forschungsprojekt "Wheatscan"

 

 

Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung"

Das Leibniz-LSB@TUM engagiert sich zusammen mit 12 weiteren Leibniz-Einrichtungen aus verschiedenen Disziplinen im Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung". Als gemeinsame Plattform für die dezentral und unabhängig forschenden Verbundpartner hat der Verbund die Ziele, die Aktivitäten seiner Partner zu vernetzen, gemeinsame Forschungsaktivitäten unterstützend und begleitend zu entwickeln sowie das Wissen gebündelt an die Öffentlichkeit, Politik und Medien zu vermitteln. Sein wesentliches Ziel ist es, systemwissenschaftliche Grundlagen zu erarbeiten, um der interdisziplinären Herausforderung "nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" in ihrer Komplexität auf allen Systemebenen gerecht zu werden und der Gesellschaft wissenschaftlich begründete, systemisch geprüfte Handlungsempfehlungen zu geben.

Link: http://www.leibniz-lebensmittel-und-ernaehrung.de/start/

Im Dezember 2016 ist das Verbundvorhaben “Protein Paradoxes: Protein supply under the conditions of climate change – production, consumption and human health” gestartet. Das von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Projekt untersucht und erforscht mögliche Proteinversorgungsstrategien in Zeiten wachsender Weltbevölkerung und des Klimawandels.

Link: http://www.leibniz-lebensmittel-und-ernaehrung.de/forschung/proteinparadoxa/

 

Leibniz-Forschungsverbund „Wirkstoffe und Biotechnologie“

Das Leibniz-LSB@TUM ist aktiver Partner im Leibniz-Forschungsverbund „Wirkstoffe und Biotechnologie“, dem weitere 18 Leibniz-Einrichtungen angehören. Im Fokus des Verbundvorhabens stehen insbesondere die Erforschung von naturstoffbasierten Wirkstoffen sowie deren biotechnologische Erzeugung. In Lebensmitteln beeinflussen sie nicht nur deren Geruchs- und Geschmackseindruck, sondern auch die Gesundheit, zum Beispiel als Vitamine, oder indem sie das humane Immunsystem stimulieren.

Link: http://www.leibniz-wirkstoffe.de/

 

Cluster “enable – healthy food choices in all stages of life”

Das Leibniz-LSB@TUM ist Partner in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten enable-Cluster, in dem insgesamt 11 führende Forschungsinstitute unterschiedlicher Disziplinen miteinander kooperieren. Das Verbundprojekt hat das Ziel, Menschen entsprechend ihrer Lebensphase, eine gesunde und zugleich schmackhafte Ernährung zu ermöglichen – unter anderem indem es gesündere Convenience-Produkte entwickelt. Aber auch die Fragen zu klären, wie unsere Ernährung die Gesundheit beeinflusst und welche Rolle die Ernährung bei der Prävention von Krankheiten spielt, sind wesentliche Aspekte der Cluster-Forschung.

Link: http://www.enable-cluster.de/