Über diese Seite finden Sie interessante Interviews mit unseren Nachwuchstalenten

Interview mit Dr. Antonella Di Pizio

Zur Person

Dr. Antonella Di Pizio, Jahrgang 1984, studierte Pharmazeutische Chemie und Technologie an der University of Chieti, Italien. Ihren PhD „Doctor Europaeus“ im Bereich Drug Design erwarb sie ebenfalls an dieser Universität. Nach einem kurzen Forschungsaufenthalt an der Philips-Universität in Marburg arbeitete sie von 2013 bis 2018 als Postdoc an der Hebrew University of Jerusalem in Israel. Seit 2018 leitet sie am Leibniz-Institut die Arbeitsgruppe Computational Pharmacology.

Sie haben Pharmazeutische Chemie in Italien studiert, gefolgt von einem PhD und einem Postdoc in Israel. Wie sind Sie nach Freising/Deutschland und ans Leibniz-LSB@TUM gekommen?

Während meiner Postdoc-Zeit habe ich damit begonnen, Bitterrezeptoren zu untersuchen. Meine Arbeit fokussierte sich hierdurch immer mehr auf das Gebiet der chemischen Sinne und das Thema, wie wir den Geschmack von Lebensmitteln wahrnehmen. Auf molekularer Ebene ist dies ein komplexer und faszinierender Prozess mit vielen offenen Fragen. Ich bin überzeugt, dass computergestütztes, molekulares Modellieren dazu beitragen kann, einige dieser Fragen zu beantworten. Das Leibniz-Institut ist der beste Ort, um an diesem Thema zu arbeiten. Deshalb freue ich mich, hier zu sein.

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Interview mit Dr. Melanie Köhler

Zur Person

Melanie Köhler, Jahrgang 1988, ist im Landkreis Rosenheim aufgewachsen und erhielt ihr Ingenieur-Diplom (Master of Science) an der Fachhochschule Oberösterreich, Campus Linz, Österreich im Bereich „Medical Engineering“. Ihren Doktortitel erwarb sie mit einer Arbeit zum Thema: „Single molecular binding studies of purine nucleotides to mitochondrial uncoupling proteins explored by recognition imaging and force spectroscopy“ an der Johannes Kepler Universität, am Institut für Biophysik, Linz, Österreich. Danach wechselte sie Ende 2016 an die UCLouvain in Belgien, wo sie bis heute als Postdoc tätig ist und mittels AFM untersucht, über welche molekularen Mechanismen verschiedene Virenarten an die Oberfläche von Zellen binden.

Was hat Sie dazu bewogen, Diplom-Ingenieurin zu werden? Und warum haben Sie hierzu in Österreich studiert und promoviert?

Schon während meiner Schulzeit war ich sehr an Naturwissenschaften interessiert und habe auch mein Fachabitur im technisch-naturwissenschaftlichen Zweig an der Fachoberschule Rosenheim absolviert. In Kombination mit meinem Interesse an den Gesundheitswissenschaften war das Bachelorstudium der Physikalischen Technik an der Fachhochschule Zwickau und später das Masterstudium der Medizintechnik mit dem Ziel Diplom-Ingenieurin die perfekte Wahl. Für mein Masterstudium und die anschließende Promotion hat es mich nach Linz, Österreich verschlagen, da dort das Studienangebot herausragend war und der Ruf der Bildungs- und Forschungseinrichtungen hervorragend ist.  

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