Datenbanken
Um die nationale und internationale Sichtbarkeit und Bedeutung des Instituts im wissenschaftlichen sowie nicht-wissenschaftlichen Umfeld zu stärken, wurde das Ressort „Datenbanken“ eingerichtet.
Das übergeordnete Ziel dieses Ressorts besteht darin, geeignete Kommunikationsstrukturen zu entwickeln und bereitzustellen, um den Transfer der am Leibniz-LSB@TUM generierten und gesammelten wissenschaftlichen Daten in die Praxis zu beschleunigen und somit die translationale Lebensmittelforschung zu fördern. Dies umfasst industrielle, wissenschaftliche und gesellschaftliche Anwendungsbereiche.
Das Ressort entwickelt, bündelt und vernetzt die verschiedenen Datenbanken des Instituts. Dazu gehören die Nährwerttabellen Souci-Fachmann-Kraut, die Open-Access-Datenbank „Leibniz-LSB@TUM Odorant Database“, die Open-Access-Datenbank „Food Systems Biology Database“, sowie die Open-Access-Datenbank „WaterTOP-DB“.
Im Rahmen des DFG-Projekts (Nr. 468601105) wurde zudem die Open-Access-Datenbank „Bitter Peptide Space (BPS) 1000“ entwickelt. Sie enthält experimentell verifizierte bittere und nicht-bittere Peptide sowie - sofern bekannt - deren Bitterschwellenwerte sowie Informationen zu den von den Peptiden aktivierten Bitterrezeptoren.
Darüber hinaus trägt die Leibniz-LSB@TUM-Forschung zu der Datenbank NOSE-OE (Network of Signalling Events in the Olfactory Epithelium) bei. Sie ist ein gemeinschaftliches Projekt der Forschungsgruppen von Prof. Dr. Antonella Di Pizio (Leibniz-LSB@TUM), Prof. Dr. Olaf Wolkenhauer (Leibniz-LSB@TUM) und Dr. Federica Genovese (Monell, USA). Ziel der Datenbank ist es, die komplexe Zell-Zell-Kommunikation und die Signalwege zu verstehen, die die Signalprozesse im olfaktorischen Epithel (OE) steuern. Detaillierte molekulare Karten, die die funktionelle Landschaft der wichtigsten Zelltypen und Kompartimente des OE abbilden, wurden als Graphen erstellt und in Minerva integriert – eine interaktive, durchsuchbare Webplattform.