Pressemitteilungen 2025

Neue Humanstudie zeigt: Pflanzliche Proteinhydrolysate beeinflussen das Sättigungsgefühl auf unterschiedliche Weise

Freising, 18. November 2025 – Proteinhydrolysate entstehen durch die Spaltung von Proteinen in kurze Proteinfragmente (Peptide) und Aminosäuren. Sie spielen bei der Produktion pflanzenbasierter Lebensmittel eine zunehmende Rolle. In einer neuen Humanstudie haben Forschende des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München und des ZIEL – Institute for Food & Health der Technischen Universität München gezeigt, dass unterschiedliche Hydrolysate aus Erbsenprotein das Sättigungsgefühl auf verschiedene Weise beeinflussen. Die Studie liefert eine wissenschaftliche Basis für die Entwicklung neuer Lebensmittel, die Ernährungsstrategien zur Gewichtsregulation unterstützen.

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Science Slam der Freisinger Forschungseinrichtungen geht in die nächste Runde

Wissenschaft unterhaltsam präsentiert

Freising, 17. September 2025 – Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt der Science Slam der Freisinger Forschungseinrichtungen zurück in den Lindenkeller: Am Donnerstag, den 30. Oktober 2025, heißt es wieder Bühne frei für Wissenschaft mit Witz! Bereits zum zweiten Mal laden vier der führenden Einrichtungen des Campus Weihenstephan zu einem unterhaltsamen Abend voller spannender Forschung und kreativer Präsentationen ein.

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Weizen: Extremer Zwergwuchs verschlechtert Gluten-Zusammensetzung und Backqualität

Freising, 16. September 2025 – Weizen zählt weltweit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, insbesondere in Form von Brot. Eine gemeinsame Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB) und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) zeigt nun: Extrem zwergwüchsiger Weizen weist eine ungünstigere Gluten-Zusammensetzung auf als halbzwerg-, zwerg- oder hochwüchsiger Weizen und liefert damit Mehle mit schlechteren Backeigenschaften.

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Erstmals allergieauslösende Proteine in Gerste exakt gemessen – Neue Grundlage für verträglichere Lebensmittel

Forschende entwickeln neue Messmethode und analysieren über 180 Gerstensorten aus aller Welt

Freising, 29. Juli 2025 – Amylase/Trypsin-Inhibitoren (ATIs) sind Proteine, die im menschlichen Körper Immunreaktionen auslösen können. Bekannt sind sie vor allem aus Weizen, dort gelten sie als mögliche Auslöser der sogenannten Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität. Einem internationalen Forschungsteam um Katharina Scherf vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München ist es nun erstmals gelungen, diese Proteine auch in Gerste präzise zu messen. Die Ergebnisse könnten neue Wege für die Entwicklung besser verträglicher Lebensmittel eröffnen.

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Leitungswechsel am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München

Prof. Dr. Corinna Dawid übernimmt Institutsleitung – Forschung für die Ernährung der Zukunft im Fokus

Freising, 08. Juli 2025 – Wie sichern wir die Ernährung der Zukunft? Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und knapper werdender Ressourcen zählt die nachhaltige Produktion gesunder, schmackhafter und sicherer Lebensmittel zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München will hierfür neue wissenschaftliche Grundlagen schaffen – unter neuer Leitung: Seit dem 30. Mai 2025 steht Prof. Dr. Corinna Dawid an der wissenschaftlichen Spitze des Instituts.

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Weniger bitter, genauso sättigend – Neue Studie zu Erbsenproteinhydrolysaten liefert überraschende Erkenntnisse

Freising, 27. Mai 2025 – Eine aktuelle Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München zeigt: Auch weniger bitter schmeckende Erbsenproteinhydrolysate können ebenso starke Sättigungssignale in Magenzellen auslösen wie ihre bittereren Pendants. Entscheidend ist, dass bei ihrer Verdauung im Magensaft neue bittere Proteinfragmente entstehen, welche die Ausschüttung von Magensäure und des Botenstoffs Serotonin stimulieren – beide Signale tragen im Körper maßgeblich zum Sättigungsgefühl bei. Die Studienergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung pflanzlicher Lebensmittel, die Gesundheit, Geschmack und Nachhaltigkeit sinnvoll vereinen.

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Pilzstudie erweitert Wissen über natürliche Bitterstoffe – Neuer hochwirksamer Bitterstoff identifiziert

Eine gemeinsame Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie

Freising, 07. April 2025 – Die molekulare Welt der Bitterstoffe ist bisher nur lückenhaft erforscht. Forschende des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München in Freising und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie in Halle (Saale) haben nun drei neue Bitterstoffe aus der Pilzart Amaropostia stiptica isoliert und ihre Wirkung auf menschliche Bitterrezeptoren untersucht. Dabei entdeckten sie eine der potenziell bittersten bisher bekannten Verbindungen. Die Studienergebnisse erweitern das Wissen über natürliche Bitterstoffe und ihre Rezeptoren und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittel- und Gesundheitsforschung.

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Geruchsstoffe fehlerfrei analysieren

Vergleichsstudie bestätigt etablierte Methode als Goldstandard

Freising, 13. Februar 2025 – Bei der Analyse von Geruchsstoffen in Lebensmitteln oder deren Rohstoffen kann die Bildung von Artefakten die Ergebnisse erheblich verfälschen. Zwei Forscher des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München haben nun in einer neuen Vergleichsstudie gezeigt, dass die Wahl der Injektionsmethode bei der gaschromatografischen Geruchsstoffanalyse die Artefaktbildung entscheidend beeinflusst. Die On-Column-Injektion erwies sich dabei als Goldstandard, während lösungsmittelfreie Methoden deutlich schlechter abschnitten.

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Neue Erkenntnisse zur Geschmackswahrnehmung von Kaffee

Genetische Veranlagung spielt eine Rolle

Freising, 29. Januar 2025 - Warum schmeckt Kaffee manchen Menschen bitterer als anderen? Forschende des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München sind der Antwort nun nähergekommen. Sie haben eine neue Gruppe von Bitterstoffen in geröstetem Arabica-Kaffee identifiziert und haben untersucht, wie diese den Bittergeschmack beeinflussen. Dabei konnten sie erstmals zeigen, dass auch die individuelle genetische Veranlagung mitentscheidet, wie bitter diese Röststoffe schmecken.

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Alternative Proteinquellen nutzen: Mit Ackerbohnen das Mundgefühl pflanzlicher Lebensmittel verbessern

Freising 23. Januar 2025 – Forschende des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München haben erstmals untersucht, wie aus Ackerbohnen gewonnene Proteinstrukturen auf ein zelluläres Modellsystem für orale, menschliche Tastzellen wirken. Hautsinneszellen dieser Art reagieren auf mechanische Reize wie Druck und spielen eine zentrale Rolle für das Texturempfinden und das Mundgefühl von Speisen und Getränken. Die neuen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die sensorische Akzeptanz pflanzenbasierter Lebensmittel besser zu verstehen und schließlich zu optimieren, um eine nachhaltige sowie gesunde Ernährung zu fördern.

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